Früher gehörte Cesy Leonard zur Deutschrap- und Graffitiszene in Stuttgart, heute regt sie mit dem Zentrum für Politische Schönheit die Öffentlichkeit auf.

taz

„Nehmt euch die Macht! Wir müssen in Positionen kommen, in denen wir andere Frauen ermächtigen können”- Das fordert Leonard in ihrem Essay für den aktuell erschienen Band „No More Bullshit – Gegen sexistische Stammtischweisheiten” des österreichischen Frauennetzwerks Sorority.
Mein Ziel ist es, mich irgendwann nur noch Humanistin nennen zu können. […] Aber so lange Frauen weltweit nicht die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben, nenne ich mich ab heute: aggressive Feministin.
Wir haben gemerkt, dass Leute mit leuchtenden Augen vor uns sitzen, und man sie eigentlich politisch anzünden kann […] und dann ist uns die Idee gekommen, dass man etwas gründen müsste, was Leuten die Möglichkeit bietet, mit dieser Aktionskunst in Berührung zu kommen.
Cesy Leonard: „Was uns eint, ist ein unbedingter Wille, auf unbetretenen Pfaden zu gehen“ - Mit seinem kompromisslosen Eintreten für das Wahre und Gute trifft das Zentrum für politische Schönheit den Anspruch der Vienna Art Week ins Schwarze: „Making Truth“.

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©2021 – Cesy Leonard

Fotos: Meike Kenn und Patryk Witt